Rozalie Hirs

Digital poetry news

2018-11-27

Rozalie @ lyrikline.org

As of today a few poems of mine, some translations, as well as readings in their original language, have been added to lyrikline. Happy reading and listening!

It is an honor to be included in the greatest international online body of poetry Lyrikline – Listen to the poet, which seems to be a dreamed home for a wish-be multilingualist like me.

With special thanks to Heiko Strunk, Lyrikline & Haus für Poesie, Berlin, and Thomas Möhlmann, former poetry chief of the Dutch Foundation for Literature. Amsterdam, 27 November 2018

List of poems | translations

een dag | Translations: de en fr lt es ru sq sv zh (1)

[vandaag probeer ik hartgrondig steeds opnieuw] | Translations: de ru sv (2)

[de dag rolt de straat op] | Translations: de ru sr sv (3)

stamboom | Translations: de en es fr lt ru sv zh (4)

dagelijks | Translations: de es fr lt sv (5)

wetmatigheden | Translations: de en fr sq sv (6)

tuimelaar | Translations: de es fr lt ru sr sv (7)

snelheid traagheid | Translations: de sr sv (8)

in één adem | Translations: de fr sq sr sv (9)

es will und willst du [6] | Original language: de (10)

es will und willst du [7] | Original language: de (11)

 

Bibliography

(1)-(11)
gestammelte werke (Dutch, English, German: original languages; German translation: Daniela Seel, Rozalie Hirs, Ard Posthuma; French translation: Henri Deluy, Kim Andringa, Daniel Cunin; Spanish translation: Diego Puls; English translation: Donald Gardner, Willem Groenewegen, Moze Jacobs; Russian translation: Nina Tarhan Mouravi; Swedish translation: Boerje Bohlin; Chinese translation: Aurea Sison; Albanian translation: Papleka Anton; Serbian translation: Jelica Novaković; Croatian translation: Radovan Lucic; Lithuanian translation: Ausra Gudaviciute, Gytis Norvilas), Berlin: kookbooks, 2017. Germany. ISBN 978-39-374-4567-0. 240pp. Buy at Amazon.

(1)-(3)
Rozalie Hirs: gestamelde werken (Amsterdam: Singeluitgeverijen|Querido, 2012)gestamelde werken. Amsterdam: Singeluitgeverijen|Querido, The Netherlands, 2012. ISBN 978-90-214-4243-3. 88 pages.

(4)-(9)
Rozalie Hirs: Geluksbrenger (Amsterdam: Singeluitgeverijen|Querido, 2008)Geluksbrenger. Amsterdam: Singeluitgeverijen|Querido, The Netherlands, 2008. ISBN 978-90-214-3503-9. 76 pages.

(3), (7)-(9)
Rozalie Hirs: život mogućnosti (Serbian, Croatian translation: Jelica Novaković, Radovan Lučić). Poetry book. Banja Luka: Kuća Poezije/Biblioteka Prevodi, Bosnia & Herzegovina, 2014. ISBN 978-99-955-8050-6. 124pp.život mogućnosti (Serbian, Croatian translation: Jelica Novaković, Radovan Lučić). Banja Luka: Kuća Poezije/Biblioteka Prevodi, Bosnia & Herzegovina, 2014. ISBN 978-99-955-8050-6. 124 pages.

verdere bijzonderheden. Amsterdam: Querido, 2017. ISBN 978-90-214-0857-6. 56 pages.


2018-02-02

In Sprachen denken [review by Bernd Leukert, Faust Kultur, Germany]

Just found this wonderfully thorough review of gestammelte werke (Berlin: kookbooks, 2017) and ein tag (Berlin: hochroth verlag, 2014) by Bernd Leukert at Faust Kultur as part of its Europa series. Deeply grateful about this recognition in Germany.

Europa ist ein Ensemble der kulturellen Besonderheiten. Sie treten im Sprechen und Denken hervor und lassen sich in zweisprachigen Gedichtbänden nachlesen. In der Lyrik aber geht es darüber hinaus noch um Unübersetzbares, das unverzichtbar, aber wohl unerreichbar ist. Um diese Differenzen geht es bei der Übersetzung, und um solche Differenzen geht es in Europa. Um sie bewusst zu machen, veröffentlicht Faust-Kultur in loser Folge Besprechungen zwei- oder mehrsprachiger Gedichtbände. Die Lyrikerin Rozalie Hirs ist in ihrer niederländischen Heimat mit fünf Gedichtbänden bekannt. Zwei Verlage in Deutschland haben ihre anspruchsvollen Gedichte in zwei und mehrsprachigen Ausgaben veröffentlicht. Bernd Leukert hat diese polyglotte Bibliothek staunend durchlesen.

In Sprachen denken
Europoesie: Zwei Gedichtbände von Rozalie Hirs

Die fünfzehn Gedichte von Rozalie Hirs, die unter dem Titel Ein Tag / Een Dag 2014 im hochroth Verlag erschienen sind, breiten schon die vielfältigen Möglichkeiten aus, aus denen die Autorin poetische Texte sich entwickeln lässt. Da wird keiner über einen Leisten geschlagen, sondern Form und Struktur, korrespondierend zum Inhalt, immer neu gedacht. Darüberhinaus zeigt sich Hirs, die 1965 in Gouda geboren wurde und auch Komponistin zeitgenössischer ernster Musik ist, erfahren in der Umsetzung komplexer Entwürfe. Permutationen inhaltlicher Bezüge gehören dazu,

wie bei wiederholtem lesen
des bekannten in dem
unbekannten zimmer
wo das bett entschläft
und der boden sich fegt
läuft der platz über in

die bestimmung.

oder solche, in denen Gegenstände an ihren Ursprung oder an ihr Ende verrückt erscheinen,

wie ein bild sich in sprache haut, deine
stimme aufspringt, dein herz verschießt,

deine rose überläuft – der wein
in eichen ist, kelch in steinen,

der tisch honig summt und
die eule mit wald deinen mund entläßt –

gehört wald seinen knochen, feuer
seiner vollendung, was asche – was du?

Ihre Gedichte treten einem als Sprachkunstwerke vor Augen. Was sie mitteilen, erschließt sich zunehmend, und manchmal auch nicht gänzlich, beim wiederholten Lesen.

Drei der Gedichte finden sich auch im Band gestammelte Werke in von der hochroth-Fassung leicht abweichenden Übersetzungsversionen. Selbst mit dem „Tümmler“, den er schon für hochroth ins Deutsche gebracht hatte, bietet Ard Posthuma eine (elegantere) Variante an. Aber der kookbooks-Band umfasst ganz andere Dimensionen.

Zunächst die kosmopolitische Bestrebung im Kielwasser der Aufklärung: der Traum, die totale Bibliothek zu erstellen, die durch Kumulierung das Buch wäre, das unendlich verzweigte Netzwerk der Übersetzungen aller Werke in alle Sprachen, das sich zu einer Art Universalbibliothek kristallisieren würde, in der alle Unübersetzbarkeiten getilgt wären.

Was der Philosoph Paul Ricœur hier ins Reich der Träume verweist, hat kookbooks wagemutig auf den Weg gebracht, allerdings ohne etwas tilgen zu wollen, sondern, um die untilgbaren Differenzen wie Perlen auf Ketten zu reihen. Fast 50 Gedichte von Rozalie Hirs sind – oft unter Mitwirkung der Autorin – in mindestens zwei andere Sprachen übersetzt (neben dem niederländischen Original ist Deutsch obligatorisch), der in Langzeilen atemlos dahinströmende „lebenslauf“ findet in 13 Sprachen Aufnahme. 19 Übersetzerinnen und Übersetzer ermöglichten es, Hirs’ Verse auf Albanisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kroatisch, Litauisch, Russisch, Schwedisch, Serbisch und Spanisch zu lesen (wobei einige Übersetzungen, wie im Buch erwähnt wird, schon in Zeitschriften veröffentlicht wurden). Rozalie Hirs hat damit viele der auf Poesiefestivals und -lesungen benötigten fremdsprachigen Versionen ihrer Gedichte in diesem Band versammelt.

Wer also schon Schwierigkeiten mit dem Deutschen hat, weil er vertraut damit ist, wird einige dieser poetischen Schriften, wie das Albanische oder das nichteuropäische Chinesisch, höflich zur Kenntnis nehmen und das Schriftbild mit interesselosem Wohlgefallen betrachten können. Die übersetzerische Leistung kann ihm nur ein Muttersprachler vermitteln. Dennoch: Dieses Sprachenparlament, das da um die Reden und Gesänge der Rozalie Hirs versammelt ist und sie mit allen unumgänglichen Differenzen reproduziert, ist schon ein grandioses Unterfangen und eine beeindruckende verlegerische Leistung. Dazu muss man sich vor Augen führen, dass Hirs nicht einen homogenen Textkorpus anbietet, sondern eben Heterogenes: leichtfüßig Aphoristisches, poetische Protokolle in langzeiligen, freien Rhythmen, obsessive Naturlyrik, Reflexion des eigenen Schreibens beim Schreiben und formal experimentelle Gedichte, bei denen bis hin zur Verwendung von Markow-Ketten Texte abstrakten Superstrukturen unterworfen werden, was erstaunliche Auswirkungen auf die jeweilige Textgestalt der verschiedenen Übersetzungen zeitigt. –

der text nimmt einen kleinen raum für sich ein
sympathisierend eine erscheinung sich
selbst genug … wirft den autor auf nimmt zunächst
die gestalt dessen an was meine mutter findet
oder zu finden meint vom benennen die namen
kommen dann von meinem vater ganz langsam
tritt mein (eigentliches) fühlen-denken ein übernimmt
endlich den raum auch wenn freunde manchmal
hallo bist du da kann ich kurz an deinen arm beißen?
horchen nach jemandem der ich noch nicht bin
das um-mich-her öffnen wo das schauen
in sich gekehrt sich ausschreibt einen weg findet

Das Gedicht heißt „texterscheinung“. Hirs erzählt anschaulich vom unsichtbar-komplizierten Prozess der Entstehung des Gedichts „texterscheinung“. Wie so oft bei dieser Lyrikerin wird die Gedichterzählung von einer ausgefuchsten Konstruktionsidee gesteuert. So auch und doch völlig anders im Gedicht „landschaftlichkeit“. Das vergleichsweise sinnlichere Sujet ist mit grammatikalischen Verkürzungen und Doppelbedeutungen gerafft und durchschossen von heterogenen Gemütsäußerungen:

der himmel an bisschen königsblau allmählich gewöhnt weniger
an azur enttäuschung versunken von heißen tagen erinnert

ein leben sich dünen und sandflut die einfache lösung
antwort auf das wenn nötig gepflügte maisfeld unverschämte

erinnerung an weiden mit kanälen kuhfladen einer mühle
in der ferne mit dreckstiefeln das schon damals war windkraft

ganz normal und torf steckte in gräben voll giersch fürs erste
noch unbenannter blumen eine vom donner geborene nacht

Rozalie Hirs’ Dichtung ist auch dann, wenn sie scheinbar übermütig tänzelnd daherkommt, im besten Sinne des Wortes elaboriert und komponiert. Wer sie mehrmals liest, dem erschließt sich, was ungeschrieben blieb; und wer die Übersetzungen liest, dem wird der Reichtum bewusst, den die sprachlichen Abweichungen freisetzen.

In seinem bedenkenswerten Essayband Die Macht des Denkens bemerkt Giorgio Agamben:

Wenn es zutrifft, dass wir nur in der Sprache denken können, wenn jede philosophische Befragung, wie Wittgenstein sagte, als eine Befragung der Wortbedeutung dargestellt werden kann, dann ist die Übersetzung eine ausgezeichnete Weise, in der der Mensch sein eigenes Wort denkt.

Bernd Leukert, Faust Kultur, 25. Januar 2018

***
Rozalie Hirs
Ein Tag / Een Dag
Übertragung: Ard Posthuma und Rozalie Hirs
40 Seiten
ISBN 978-3-902871-50-3
hochroth Verlag, Berlin 2014

Rozalie Hirs
Gestammelte Werke
Gedichte
Übersetzung: Anton Papleka, Aurea Sison, Ard Posthuma, Daniela Seel, Rozalie Hirs, Ko Kooman, Donald Gardner, Willem Groenewegen, Moze Jacobs, Kim Andringa, Daniel Cunin, Henri Deluy, Radovan Lučić, Aušra Gudavičiūtė, Gytis Norvilas, Nina Tarhan Mouravi, Boerje Bohlin, Jelica Novaković, Diego Puls
238 Seiten, Reihe Lyrik Band 39
ISBN 978-3-937445-67-0
kookbooks, Berlin 2017


2017-11-27

Yes, the void!

On 27 November 2017 the Netherlands-based online contemporary arts and literature magazine Yes, the void! published a poem by Rozalie Hirs, selected from her brandnew poetry book verdere bijzonderheden (Amsterdam: Uitgeverij Querido, 2017).

gerede hemelen

reizen door een oneindig bewijs van gerede hemelen of onvolkomen
heden aardediep uit haar spiegel gefiguurzaagde verleiding

die alfabetswandeling onder verliefden langs rozen en lucht
op hun mooist als een reiziger hier onverwacht aan beantwoordt

op de vlucht werkt als vanzelfsprekende ontmoeting die verboden
schrijvers uit vrijheid geklaarde onmogelijkheid in de eigen naam te verkeren

een beeld binnenlaten zomaar uit interesse voor het onbekende
dat wij natuurlijkerwijs bezitten of enig verlangen onvolkomen

nieuw als een mysterie of een engel die lijkt op een mysterie
op het gedachte gevoelde schijnt

©2017 Rozalie Hirs
verdere bijzonderheden (2017)


2017-11-26

Poem of the day at Laurens Jz. Coster

On 26 November 2017 the poem ‘je komt uit het niets’ is the featured poem of the day at Laurens Jz Coster. Enjoy!

je komt uit het niets

je komt uit het niets tevoorschijn noem het liefdesdaad ongelukje
toevalstreffer zomaar zijnde voor zover het verschijnt in enkelvoud al

wat je bent bestemd voor iemand om door iemand waargenomen
te worden zonder meer als zodanig verschijnend aan iemands zijn

of haar werkelijkheid waarheid borgt objectief een jij verdwijnend
in het niets doe jij iets levends toon je dat aan levenden die zich tonen

almaar verdwijnende tijdeloosheid naar het schijnt van dat alles
steeds sneller in de botsing tussen verleden en hoe het komt

een nog-niet en niet-meer samengebracht nu duurt zolang je begrensd
omsloten bent door de wijde stormachtige natuur van het alledaagse

©2017 Rozalie Hirs
verdere bijzonderheden (2017)


2017-02-08

This Singing of Tongues (2013) on SoundCloud

A new addition on SoundCloud: This Singing of Tongues (2013) by Rozalie Hirs, a song from her album Curvices and the nineteenth poem from her poetry book Curvices and Musicles (Uitgeverij Vleugels, Bleiswijk, 2013).

The track is also features in her poetry and music installation Curvices, commissioned by Klankenbos/Sound Forest, Neerpelt, Belgium: Curvices (2013) is a digital application, a virtual poetry and sound installation for cell phones, that accompanies you on your walk through the museum park Klankenbos/ Sound Forest in Neerpelt, Belgium. By changing location you codetermine the development of the music and the poetry. Where are you? What do you hear? Is it indigenous birds that are singing in the forest or do you hear birds from Portugal through your cell phone? Is it a siren you hear or is it the wind? By exploring the terrain you probe sounds and words, you make a journey through the forest, around the world, in as many steps as you like.

The forest has been divided into ten zones, virtual spaces, each with their own composition and animation, that have been composed, designed, and programmed, respectively by Hirs, Cox & Grusenmeyer and Yvan Vander Sanden. The soundapp Curvices registers your location through the GPS on your cell phone or tablet. If you enter a new zone, the corresponding composition sounds and the animation becomes visible. If you are between zones, you hear a recognizable interlude full of birds and sparkling overtones.

Rozalie Hirs (music, poetry, voice)
Cox & Grusenmeyer (design, animation)
Yvan vander Sanden (software design, realization)
Machiel Spaan (spatial design)

Wiek Hijmans (electric guitar)
Patricio Wang (bass guitar)
Martín Ibarburu (drums)
Magnus Robb (birdsong recordings)
Carlos Dalla-Fiore (mixing, mastering)
Mathijs de Valk (technical assistance)


2015-10-08

Interview for Gonzo Circus now online

The interview by Griet Menschaert for Gonzo Circus, also featuring a portrait photograph by Sara Anke Morris, is available in English now and can be read online at ISSUE (or by just clicking on the below picture). In this interview at the occasion of the tenth anniversary event of Klankenbos, Neerpelt, Belgium, Rozalie Hirs talks about her Curvices app, commissioned by Klankenbos/Musica, music, poetry.

150909-Gonzo-RozalieHirs-interview-GrietMenschaert


2015-09-11

Curvices Amsterdam [invitation]

RozalieHirs-Curvices-Amsterdam-Map-2015

You are cordially invited to the launch of Curvices Amsterdam (2015) on Friday 11 September 2015 at 17:00, at the terrace of Muziekgebouw aan ‘t IJ (next to Restaurant Zouthaven), Amsterdam, The Netherlands. Rozalie Hirs and Machiel Spaan will introduce the work and take you on a guided tour exploring the area around Muziekgebouw and Pakhuis de Zwijger.

Curvices Amsterdam (2015) is an audiovisual mobile application that accompanies you on a walk around Muziekgebouw aan ‘t IJ. By changing location, you codetermine the development of the music and the poetry. Exploring the terrain, you probe sounds and words, you make a journey along the river IJ in as many steps as you like.

Curvices Amsterdam (2015) was developed at the occasion of the tenth anniversary of Muziekgebouw aan ‘t IJ, with financial support of M3H Archtecten. The original Curvices (2013) was commissioned by Musica, Neerpelt, Belgium, for the open-air sound art museum Klankenbos, with financial support of a Composition Stipend 2012-13 of the Dutch Performing Arts Fund.

You can download the Curvices Amsterdam app for free from iTunes, the App Store, and Google Play. The app is location specific and will only work at the indicated area between Muziekgebouw and Pakhuis De Zwijger, Amsterdam, during the 2015-16 season (11 September 2015 – 14 September 2016).


2014-11-07

Curvices Den Bosch music and poetry app [invitation]

Rozalie Hirs: Curvices music and poetry app (track: Proofs of Love)

From today onwards the Curvices music and poetry app is a permanent virtual installation at De Citadel in Den Bosch, The Netherlands. The app is available as a free download for iOS (iPhone and iPad) or Android (all other phones and tablets) or through scanning the OR code below. The site is open Monday through Saturday from 10:00-17:00. The app is loation specific and only works when present on the grounds of De Citadel in Den Bosch, The Netherlands.

Enjoy!

Curvices (2013) is a digital application, a virtual poetry and sound installation for mobile devices, based on the poetry book Curvices and Musicles by Rozalie Hirs (music, poetry, voice), Cox & Grusenmeyer (design, animations), Yvan Vander Sanden (software design, realisation), and Machiel Spaan (spatial design).

[PDF English Curvices Den Bosch]
[PDF Nederlands Curvices Den Bosch]

141106-RozalieHirs-Curvices-Den-Bosch-QR-code

Adapted for De Citadel, Den Bosch, The Netherlands, at the kind invitation by November Music, 2014. Commissioned by Klankenbos / Musica, Neerpelt, Belgium, 2013. With financial support from a Composition Stipend 2012-2013 from Fonds Podiumkunsten. In collaboration with Wiek Hijmans (electric guitar), Patricio Wang (bass guitar), Martín Ibarburu (drums), Carlos Dalla-Fiore (mixing, mastering), Matthijs de Valk (technical assistance). Special thanks to Magnus Robb for giving permission for the use of his bird song recordings.

140127-RozalieHirs-Curvices-music-and-poetry-app-01

140127-RozalieHirs-Curvices-music-and-poetry-app-02

140127-RozalieHirs-Curvices-music-and-poetry-app-03

(photographs: walking with the Curvices app in Klankenbos, Neerpelt)